Europa – Was tust du!
Hamburg – Was tust du?

Kunst- und Protestaktion am 13. September auf dem Rathausmarkt in Hamburg

Mit einer Performance haben Hamburger Bürgerinnen und Bürger am 13. September auf dem Hamburger Rathausmarkt gegen das Sterben und die Behinderung der Seenotrettung auf dem Mittelmeer protestieren. „Jeder Mensch hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.“ Dieses Grundrecht ist das Motiv für die Aktion.

Hunderte Bürgerinnen und Bürger haben den Aufruf „Europa – was tust du! Hamburg – was tust du?“ (http://hamburgwastustdu.de) unterzeichnet. Darin bringen sie ihre Erschütterung über die Geschehnisse im Mittelmeer und das Verhalten der Verantwortlichen in Europa zum Ausdruck.

„Wir waren überzeugt, Europa sei bereit, die schmerzvoll errungenen Menschenrechte und Werte wie Freiheit und Gleichheit unter allen Umständen zu verteidigen. Stattdessen stellt sich die Frage: Wer sind die nächsten, die vom Schutz dieser Rechte ausgeschlossen werden? (Maria von Lenthe, Mitwirkende)

Die Unterzeichnenden verurteilen den fortwährenden Bruch internationalen Seerechts und fordern den Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher auf, Hamburg zu einem „Sicheren Hafen“ zu machen, bis es eine gerechte europäische Regelung für die Aufnahme von Flüchtlingen gibt. Zahlreiche Städte, darunter Bonn, Düsseldorf, Köln, Berlin und Bremen haben bereits unter dem Motto „Sicherer Hafen“ ihre Hilfe angeboten und sind bereit, mehr Flüchtlinge aufzunehmen.

Eine filmische Dokumentation der Aktion ist hier zu sehen.

Wir zeigen Haltung

  • gegen Hass, Ausgrenzung  und Vereinfachung
  • für Menschen, die unseren Schutz brauchen
  • für eine offene Gesellschaft
  • für ein Miteinander im Sinne unserer humanistischen Werte

Wir – das sind alle,

  • die sich um unsere offene Gesellschaft sorgen.
  • die sich für eine menschliche, zugewandte, vorurteilsfreie Migrationspolitik aussprechen.
  • die sich für Schutzsuchende engagieren oder dieses Engagement unterstützen, weil es ihrem Menschenbild entspricht,  und sie zeigen, dass Integration gewollt ist und gelingen kann.
  • die überzeugt sind, dass wir in Zeiten leben, in denen Haltung nicht nur gelebt sondern auch öffentlich gezeigt werden muss.
Mehr Videos