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30 Kommentare

Harald Vieth

Haltung zeigen – Die Stimme erheben! Das sind zwei wichtige Impulse, die ich voll und ganz unterstütze.
Videos: Einerseits eine gute Idee. Andererseits jedoch m.E. potenziell ein Hemmnis, da viele Menschen das technisch nicht ohne weiteres durchführen können. In der Flüchtlingshilfe arbeiten sehr viele ältere Menschen, die häufig nicht in der Lage sind, ein Video zu erstellen.
Man sollte diesen Menschen die Möglichkeit geben, auch ihre Stimme zu erheben z.B. durch 1- 3 Sätze, in denen sie ihre Meinung äußern können.
Sonst: Eine überfällige und Superinitiative!
Mit solidarischen Grüßen
Harald Vieth, Hamburg

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Hendrikje Blandow-Schlegel

Lieber Harald, die nächste Aktion kommt, und dann technisch nicht so herausfordernd! In das Tat, das Video hemmt Viele.
Also werden wir uns etwas Neues einfallen lassen! Hast Du noch eine Idee?

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Andrea Herzog

Tolle Initiative!
Vielleicht ergibt sich eine Kooperation mit der von Berlin ausgehenden Initiative WIR MACHEN DAS http://wirmachendas.jetzt/mach-mit/ ?
Dort haben einige von Euch ja auch schon unterschrieben. Schön fände ich es, wenn die Kultur mit eingebunden würde. Von Kampnagel bis zur Embassy of hope (Thalia Theater), Buchhandlungen und bis hin zu vielen Menschen aus Kultur, Medien, Journalismus etc

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Hendrikje Blandow-Schlegel

Liebe Andrea, mit der Initiative aus Berlin sind wir von Anfang an in Kontakt und sie unterstützen uns; wir müssen alle den Aufruf verteilen , wenn Du gerne die Buchhandlungen über nimmst oder einen anderen Part, dann wäre das toll, denn dieses Projekt ist für uns alle eine zeitliche Herausforderung aber von Herzen notwendig! Wir danken Dir für Deinen Kommentar und würden uns freuen, wenn Du aktiv mitmachst!

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Andrea Herzog

Liebe Hendrikje,
ja, ich werde mich im nächsten Jahr mal an Buchhandlungen wenden, ob sie sich Veranstaltungen unter diesem Motto vorstellen können. Das mit den Ein-Personen Filmchen ist nicht so meins, aber es liegt mir viel daran öffentlich zu machen, wieviele Menschen sich engagieren und nicht ins Horn der Mutlosen oder Wütenden blasen.

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Martin

Ihre Motive mögen nobel sein, aber Ihre Methode ähnelt der von Populisten: Meinung diktieren.
Ihre Grundidee ist gut: Zeigen dass wir viele sind.
Aber: Ihre Methode ist platt und für Menschen mit echter Haltung eher nicht geeignet.
Menschen mit Haltung handeln anstatt zu labern, und sie versuchen auch nicht, die Welt in 5 Sekunden zu erklären.

Dort marschiert Pegida auf mit Kurzparolen, hier tun Sie genau das gleiche, mit Kurz-Clips. Ihr Tonfall ist natürlich ein völlig anderer, aber des Betonen von „Haltung zeigen“ erzeugt nur noch mehr Aggression auf der anderen Seite.

Ich empfehle: Haltung zeigen, aber OHNE das per Schild vor sich herzutragen. Ja, das geht! Leute, die mit einem Schild herumlaufen „Hier kommt ein guter Mensch“, werden oft als anmaßend empfunden.
Neuerdings erzeugt „Political Correctness“ auch Hass und Wiederstand. Und was tun Sie: Sie setzen auf die „Jetzt-Erst-Recht-Karte“. Meist geht das nicht auf.

Sie meinen es natürlich ’nur‘ gut, aber leider tragen Sie mit Ihrer Kampagne noch mehr zum Rechtsruck bei, ohne das zu begreifen. Sehr Schade.

Die Dinge sind komplex und lasse sich nicht per 5-Sek-Clips beantworten. Aber die Menschen mögen Vereinfachung, und Populisten bedienen dieses Bedürfnis.

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Carola Gollinger

Ich bin genau der selben Meinung wie Martin.
Mit solchen Aktionen beweihräuchern wir uns nur selbst und schaden der Sache eher.
Also: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es – für die Flüchtlinge.
Carola

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Hendrikje Blandow-Schlegel

Liebe Carola, wir tun ja alle. Alle Initiatoren sind ständig an ihren Stellen in der Flüchtlingsarbeit am Tun und Machen. Es gibt aber eine Gruppe von Helfenden, denen geht das Tun nicht weit genug, denn sie erkennen für sich, dass sie darüber hinaus eine Stimme haben wollen, die Einfluss nimmt auf die Politik. Und auf die Wahrnehmung in unserer Gesellschaft. Und leider ist es so, dass die lauteren Stimmen der Populisten- ganz gleich welcher Richtung- viel eher gehört werden, weil sie skandalisieren und dramatisieren. Das wird dann in der Gesellschaft als Mehrheit registriert, sind sie aber gar nicht. Deshalb wollen wir denen, die Tun und Arbeiten auch die laute Stimme geben, die ebenso auf Politik Einfluss nimmt.

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Andrea Herzog

Mir geht es ähnlich. Ich möchte mich nicht als Gutmensch in einem Clip beweihräuchern. Das ist mir zu viel Personen-Kult. Aber zeigen, dass wir Viele sind, möchte ich auch. Denn gegenüber denen, die populistisch rumschimpfen und hetzen sind wir zu viel zu leise. Vielleicht könnten wir das im neuen Jahr genauer diskutieren.
Andrea

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Oliver

Dann schlage ich vor Martin, Sie labern diese gute Initiative nicht kaputt. Ich empfehle, seien Sie doch einfach heimlich „gut“ und lassen die Anderen ihren Weg gehen. Den Tonfall Ihres Kommentares empfinde ich als sehr herablassend, aber vielleicht begreife ich da auch etwas nicht richtig, das wäre natürlich sehr schade. Gemerkt?
Manchmal muss man einfach seinem Herz folgen und das Richtige tun. Ich hoffe irgendwann sind wir uns da „Einig“.

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Hendrikje Blandow-Schlegel

Lieber Martin, wir haben Deine Meinung ebenfalls vorher hin und her überlegt. Und ich will gar nicht abstreiten, dass wir auch missverstanden werden können oder in einem 5 Sekunden Video keine komplexe Antwort geben können, das ist ja völlig recht. Aber wir zeigen seit Jahren Haltung und machen einfach. Aber das Tun allein überzeugt offensichtlich nicht; und die vielen Tausend, die einfach Tun, erfahren eine Änderung in der gesellschaftlichen Stimmung, die gefährlich ist. Und verursacht wurde und wird von den lauten Stimmen der Skandalisieren und Dramatisierung. So reicht es einfach nicht mehr, im Stillen Haltung zu bewahren. Aber wir würden uns freuen, wenn Du uns in der Sache zustimmen könntest, vielleicht nur nicht in der Vorgehensweise?

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Nicolas Schroeder

Ich halte ihre Kritik für falsch.
Es macht viel Sinn, den Einsatz von Menschen für Flüchtlinge und das Gemeinwohl zu zeigen. Dieser Einsatz trägt zum Zusammenhalt unserer sich ständig verändernden Gesellschaft bei.

Warum nicht darüber „reden“?
Weil dies Futter für den Zynismus der „Sesselfurzer“ ist?

Natürlich: Über die Art und Weise der Darstellung kann man allerdings streiten. „Ehrlich“, „selbstkritisch“ und „originell“ wären für mich mögliche Schlagworte. Und ich bin sicher Sie hätten etwas beizutragen.

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Helmar

Tue Gutes und sprich darüber. Wir „Gutmenschen“ neigen ja dazu, uns klein zu machen und die öffentliche Bühne „den anderen“ zu überlassen. Insofern begrüße ich (als jemand, der fast täglich „aktiv“ ist) den Aufruf. Und, liebe Kritiker: Die Erstunterzeichner sind sehr, sehr aktiv und bestimmt keine Sesselpuper!

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Hanna

Bescheidenheit in allen Ehren – aber ich fürchte das reicht nicht. Übrigens versucht hier keiner „die Welt in fünf Sekunden zu erklären“ Wer den Aufruf gelesen hat, sieht, dass die Initiative genau das ablehnt, sondern eine differenzierte Auseinandersetzung fordert. Und ein Slogan ist noch kein Populismus, dann wäre jede Werbung Populismus.

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Hanna

Eure Bescheidenheit ehrt Euch. Aber ich fürchte, das reicht nicht mehr aus.
Wer den Aufruf gelesen hat, hat auch gelesen, dass die Initiatoren eben gerade nicht vereinfachen, sondern eine differenzierte Herangehensweise einfordern. Wenn allerdings schon die Formulierung eines Slogans Populismus sein soll, dann ist jede Werbung Populismus. Das kann´s ja auch nicht sein.

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Cornelia Bolesch

Ich bin sehr froh, dass sich in Deutschland die Menschen, die Flüchtlinge unterstützen, allmählich zusammentun und „ins Offene“
gehen. Wir sollten viele gemeinsame Aktionen planen und auch versuchen, über Petitionen Einfluß auf die Asyl-Gesetzgebung zu bekommen. Wir sollen als ehrenamtliche Helfer sehr selbstbewusst sein. Ohne uns wären viele staatliche Strukturen 2015 zusammengebrochen. Nun können wir von der Politik Einfluß und Mitsprache einfordern, wenn es um die Bleibeperspektiven und die Zukunft von Flüchtlingen geht, die wir betreuen. Die Video-Aktion passt für mich aber nicht so gut – einmal aus technischen Gründen, zum anderen ist mir die Botschaft zu diffus. „Haltung zeigen“ kann schließlich auch ein AFD-Anhänger. Sehr gut finde ich die Idee, sich an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort (vielleicht dem Bahnhof) zu versammeln.

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Hendrikje Blandow-Schlegel

Liebe Cornelia, viele haben Hemmungen mit den Videos und ja, das war ein Risiko. Aber wir dachten, bevor wir wieder alles zerreden, anfangen sei der beste Weg, die Bewegung ins Rollen zu bringen. Und die Diskussion zeigt, dass wir viel viel Zuspruch bekommen…aber das mit den Videos ist eine Hemmschwelle. Die nächste Aktion kommt, versprochen!

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P.C.S.

Die Idee finde ich sehr gut. Eine Art Flashmob, wie es die Senioren am 1.10. jedes Jahres am Bahnhof machen fäne ich toll.
Übrigens fanden den sich dort aufhaltenden „Flüchtlinge, Miganten“, wie auch immer sie bezeichnet werden, sehr viel Freude gemacht hat, als die Senioren anfingen zu singen. Sie haben mit geklatscht und versucht mit zu summen. So kann man auch mit etwas Musik sehr viel Freude bringen.
Zum Beispiel wäre es vielleicht sehr schön diese traurigen und oft auch einsamen Menschen einfach mit in den Kreis fröhlicher Menschen zu nehmen und sie für kurze Zeit, ihr Leid vergessen zu machen.
Für so eine Aktion brauchen man keine Videos oder Plakate. Einfach nur dasein und Freude machen.
Könnte klappen

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Petra Girrulat

Ich verstehe den Gedanken von Martin weiter oben. Ich habe auch viel darüber nachgedacht und bin still und stumm geworden, damit ich diese Leute nicht noch mehr provoziere. Lieber im stillen helfen. Das bringt mehr, dachte ich mir.

Die Sache hat aber einen Haken. Durch unser Schweigen hat die „andere Seite“ das Gefühl, sie vertritt die Mehrheit. Das führt dazu, dass sie sich stärker fühlt und entsprechend härter auftritt. Auch die Personen, die an der Schwelle zu Gewalttaten stehen, übertreten diese Schwelle leichter, wenn sie das Gefühl haben, dass die Mehrheit hinter ihnen steht. Deshalb möchte ich mein Schweigen wieder brechen und nicht nur durch meine Taten, sondern auch durch Worte Haltung zeigen. Ich glaube nicht, dass es Selbstbeweihräucherung ist. Ich glaube, es ist nun Zeit, laut zu werden. Wir dürfen dabei auch nicht vergessen, dass wir dadurch auch anderen Mut machen, sich ebenfalls zu engagieren. Ich selbst vergesse das Gefühl der Erleichterung nicht, als ich plötzlich merkte, dass die Mehrheit meiner Kollegen nicht so denken wie diese hassenden und pöbelnden wütenden ich-Menschen. Das hab ich nur deshalb erfahren, weil ich laut ausgesprochen habe, was ich denke und wie ich handle.

Lasst und laut zeigen, dass wir da sind und dass wir viele sind.

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Jonas

Tolle Initiaitve!
Ich würde aber empfehlen, die Startseite textlich prägnanter zu machen und ausführlichere Erklärungen an einen anderen Ort zu verschieben. Aktuell muss man ziemlich viel lesen, um zu verstehen, worum es hier geht.

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Anne

Ich bin mir noch nicht sicher, ob und in welcher Form ich unterschreiben will.
Natürlich ist es erst einmal positiv, diese Aktion zu starten und ich kann grundsätzlich die Beweggründe unterschreiben.
Oben genannte Kritik von Martin kann ich auch in Teilen nachvollziehen.
Allerdings kann ich die aktuelle Tendenz, jeden mundtot machen zu wollen, der sich für etwas oder jemanden anders als sich selber einsetzt, ziemlich widerlich. Als ob man Menschenrechte einfordert, um sich dann selber auf die Schulter klopfen zu können.
Diese Unterstellung ist ganz schön traurig. Mir ist es scheißegal, ob mich jemand für den Friedensnobelpreis nominiert (wird abgelehnt, den schmeisst man ja schon amerikanischen Präsidenten hinterher)… ich möchte nur, dass jeder Mensch die gleichen Chancen hat. Was kann falsch an Fairness sein? Mir muss es nicht besser gehen als anderen Menschen. Ich bin nicht wichtiger als jemand, der irgendwo in Asien mein T-Shirt näht oder als die Kinder, die in Afrika meinen Kakao pflücken dürfen. Wenn die ein besseres Leben wollen und es womöglich versuchen, ist das keine Überraschung.
Und das Recht auf Wohlstand in diesem Land habe ich auch nicht gepachtet.
Die Einstellung hat übrigens nur bedingt etwas mit dem christlichen Glauben zu tun.
Ihre Forderung „(…) christliche Grundwerte müssen für alle Menschen gelten“ kann ich nicht wirklich teilen. Ich möchte keinem Menschen eine religiöse Weltanschauung aufzwängen. Mir ist es lieber, dass sich Menschen mit der Realität befassen und nach Lösungen suchen.

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Matthias Ederhof

Liebes Team von „Wir zeigen Haltung“,

ich gratuliere euch zu dieser gelungenen Kampagne und würde gern wuer Anliegen durch einen passenden Veranstaltungshinweis unterstützen:

„Wie sichern wir den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft?“

Am Mittwoch, den 25. Jan. 2017 ab 19:00 Uhr besteht Gelegenheit genau das mit Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Leonhardt öffentlich zu diskutieren im Christophorushaus, Anna-Susanna-Stieg 10, 22457 Hamburg (Buslinien 5 und 191).

Mehr dazu: http://www.spdeimsbuettel.de/wie-sichern-wir-den-sozialen-zusammenhalt-unserer-gesellschaft/

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Herby

Hallo, ich halte Ihre Strafanzeige für Unsinn, da erstens Griechenland dafür zuständig ist und zweitens werden alle Probleme, die durch die Zuwanderung entstehen, von Ihnen einfach komplett ignoriert. Jeder Politiker wäre verantwortungslos, wenn er das auch tun würde. Dazu kommt auch die Tatsache, dass sich auch Terroristen unter die Flüchtlinge gemischt haben. Und weil das bekannt ist, könnte man genau so gut Strafanzeige gegen Sie wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung erstatten. Wer weiss, ob nicht mehr Menschen bei uns durch den Terrorismus ums Leben gekommen sind als Flüchtlinge durch ihre Unterbringung. Wir alle stehen hier vor einer großen Herausforderung, und es wäre daher besser, den Ball flach zu halten.

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wzheditor

Hallo „Herby“,

gerne würde ich Sie mit vollem Namen ansprechen, aber leider verstecken Sie sich hinter einem Nickname. Schade. Das ist im übrigen auch der Grund, weswegen wir Ihren Kommentar erst einmal nicht veröffentlicht haben. Da es aber nicht unsere Absicht ist, Meinungen zu unterdrücken, haben wir diesen Kommentar nun zur Veröffentlichung freigegeben, nehmen uns aber das Recht heraus, eine Antwort darauf zu schreiben.

Die Zuständigkeit Griechenlands für die Lager auf den Inseln ist sehr vordergründig. Der Beschluss zur Errichtung der sog. Hotspots wurde vom Europäischen Rat gefasst, Griechenland wurde mit dem Betrieb betraut. Mit dem Beschluss zur Einrichtung der Hotspots wurden gleichzeitig Zusagen zur Unterstützung Griechenlands gemacht. Diese Zusagen wurden aber von keinem Land bisher eingehalten. Die Zusagen betreffen sowohl die direkte Unterstützung vor Ort mit Ressourcen als auch die Übernahme von Flüchtlingen aus den Lagern. Auf letzteren Punkt bezieht sich unsere Anzeige ja auch ausdrücklich.

Zurückweisen möchte ich Ihre Behauptung, wir würden die Probleme ignorieren, die durch Zuwanderung entstehen. Wir verstehen Zuwanderung und Integration von Geflüchteten durchaus als Herausforderung. Das ist auch der Grund, warum wir uns alle tagtäglich in lokalen Flüchtlingsinitiativen engagieren und durch Sprachunterricht, Berufsberatung und anderes teilweise Aufgaben des Staates übernehmen. Diese Herausforderung basiert auf humanistischen Grundwerten und ist für uns kein Argument, die Augen vor den Zuständen in den Flüchtlingslagern in Griechenland und anderswo zu verschließen und die Übernahme von Verantwortung durch die Bundesregierung anzumahnen. Sie ist schon gar nicht heranzuziehen für eine Das-Boot-ist-voll-Argumentation. Und das Aufrechnen von auf dem Meer und in Lagern umgekommenen Flüchtlingen durch von Terrorismus getöteten Menschen geht gar nicht. Das ist einfach nicht unsere Denkweise. Das widerspricht den humanitären Grundwerten des Grundgesetztes und der Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen.

Mit freundlichen Grüßen
Manfred Ossenbeck

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Herby

Hallo, ich halte von einer Strafanzeige nichts, weil Politiker Immunität genießen, aus gutem Grund: Sie können es nämich fast nie allen recht machen, da sie für einen Ausgleich der Interessen sorgen müssen, was nicht immer gelingt. Ohne Immunität würden sie wahrscheinlich mehr Zeit im Gerichtssaal verbringen als im Parlament. Falls es dann noch jemanden geben sollte, der Politiker werden möchte, dann ist er entweder ungeeignet, oder ein Fanatiker, oder Narzist (gibt es gerade), oder ein Egoist, der nur eigene Interessen vertritt, wobei er höchstens noch an die eigene Familie oder Freunde denkt. Es wäre außerdem immens aufwendig und daher kaum möglich, einem bestimmten Politiker persönliche Schuld oder Fahrlässigkeit nachzuweisen, da viele Politiker aus vielen verschiedenen Ländern und noch mehr Beamte aus genauso vielen verschiedenen Ländern involviert sind. Sie haben doch besseres zu tun, als dafür Ihre Zeit zu verschwenden.

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Herby

Hallo,
im Sinne eines gut Miteinanders aller hier lebenden Menschen wäre es wichtig, auch Meinungen zu lesen und zu veröffentlichen, die nicht der eigenen entsprechen. Wir Menschen neigen nämlich dazu, immer nur die eigene Meinung bestätigt zu bekommen. Das vertieft aber nur vorhandene Gräben und zeigt, dass man selbst ein Problem mit Toleranz hat.

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